Angenommen, du bist Radfahrer und trainierst für deine erste 100-Meilen-Tour. Du googelst Trainingspläne, liest Reddit-Threads und suchst in den sozialen Medien nach Inspiration. Dein Feed ist bereits voll mit generischen Sportanzeigen, und keine sticht dir ins Auge. Dann siehst du eine Anzeige für Kreatin mit einer speziellen Botschaft für Radfahrer. Sie ist die erste, die du anklickst.
Genau dafür ist dynamische Werbung da – um der richtigen Person zur richtigen Zeit die richtige Botschaft zu übermitteln. Display-Anzeigen Dynamische Anzeigen sind digitale Anzeigen in vielen Formaten, wie Bannern, Bildern und Videos. Sie werden automatisch anhand der Verhaltensdaten Ihrer Zielgruppe optimiert, sodass Sie nicht jede Anzeige einzeln manuell anpassen müssen.
Erfahren Sie mehr darüber, was dynamische Displayanzeigen sind, wie sie funktionieren und wie Sie sie bei Google einrichten.
Was sind dynamische Displayanzeigen?
Dynamische Displayanzeigen personalisieren Inhalte automatisch anhand von Verhaltensdaten wie Browserverlauf oder demografischen Informationen. Anders ausgedrückt: Sie können mehrere Versionen derselben Displayanzeige sehen, die jeweils eine leicht unterschiedliche, aber relevante Botschaft für Ihre Zielgruppe enthalten. ZielgruppeDie Version, die ein Benutzer erhält, wird auf seine Interessen zugeschnitten sein und auf seinen Online-Aktivitäten basieren.
Wenn Sie sich näher mit Displayanzeigen beschäftigen, werden Sie möglicherweise auf sprachliche Überschneidungen stoßen. Hier erfahren Sie, wie sich dynamische Displayanzeigen von anderen Anzeigentypen unterscheiden:
Dynamische Displayanzeigen vs. statische Anzeigen
Statische Anzeigen verwenden unveränderliche Werbemittel (Bilder und Texte). Sie nutzen in der Regel eine einheitliche Werbebotschaft mit breiter Zielgruppe, im Gegensatz zu dynamischen, austauschbaren Elementen. Beispielsweise sieht jeder Website-Besucher dieselbe Anzeige für Laufschuhe, anstatt personalisierter Versionen, die auf Trailrunner oder Marathonläufer zugeschnitten sind.
Dynamische Displayanzeigen vs. dynamische Suchanzeigen
Dynamische Displayanzeigen nutzen visuelle Elemente, während dynamische Suchanzeigen rein textbasiert sind, wie die gesponserten Textergebnisse ganz oben in der Google-Suche. Sie zeigen individuelle Texte an, die auf dem Suchverlauf des Nutzers und seinen aktuellen Suchanfragen basieren.
Dynamische Displayanzeigen vs. responsive Displayanzeigen
Dynamische Anzeigen verändern Bild und Text, während responsive Anzeigen lediglich Größe und Layout an den verfügbaren Platz anpassen. Da Nutzer heutzutage Desktop-Computer, Laptops, Tablets und Smartphones gleichermaßen für die Interaktion mit Inhalten verwenden, sind die meisten digitalen Anzeigen responsiv.
Remarketing vs. dynamisches Remarketing
Remarketing ist eine Marketingstrategie, bei der gezielte Werbung an frühere Besucher einer Website gesendet wird oder Produktseite von Optium Museum Acrylic®Dynamisches Remarketing wird präziser und zeigt genau die Produkte an, die ein Besucher auf Ihrer Website angesehen oder in den Warenkorb gelegt hat. So werden ihm dynamische Anzeigen präsentiert, die genau dieses Produkt präsentieren. Dadurch wirken Ihre Anzeigen überzeugender auf Personen, die zuvor noch keine Aktion ausgeführt haben.
Wie funktionieren dynamische Displayanzeigen?
Sie können dynamische Displayanzeigen überall dort einrichten, wo Sie Ihre dynamische Displaykampagne erstellen, beispielsweise auf Werbeplattformen wie Google Ads oder Facebook AdsJede Werbeplattform stellt ein Displaynetzwerk bereit, das eine Sammlung von Websites, Apps und anderen digitalen Zielen umfasst, auf denen Ihre Anzeige erscheinen kann.
Dynamische Displayanzeigen werden basierend auf dem Kundenverhalten auf den jeweiligen Plattformen personalisiert, z. B. beim Ansehen eines Videos. Produktseite von Optium Museum Acrylic® oder das Hinzufügen eines Produkts zum Warenkorb, aber nicht der Kaufvorgang. Diese Art von Verhaltensdaten stammt von kleinen Codeabschnitten, sogenannten Tracking-Pixeln oder -Tags, die auf Ihrer Website installiert sind.
Die Anzeigen, die Kunden angezeigt werden, können entweder aus hochgeladenen Werbemitteln wie Bildern und Überschriften stammen, die Sie bereitstellen, oder aus einem Produktfeed (manchmal auch Produktdatenfeed genannt) abgerufen werden. Produktfeeds sind Listen von Produkten aus Ihrem Onlineshop, häufig in einem Format wie einer Excel-Tabelle.
Google hat beispielsweise seine Google Merchant CenterHier können Online-Shop-Betreiber einen Produktfeed erstellen und verwalten, der als Grundlage für Anzeigen dient. Google nutzt diesen Produktfeed, um Anzeigen mit Produktbildern, Preisen und Verfügbarkeitsinformationen zu schalten.
Wer darf dynamische Displayanzeigen verwenden und wer nicht?
Wenn Sie eine Kampagne auf einer beliebigen Plattform erstellen, ist es wichtig, sowohl die Plattform selbst als auch die Plattformrichtlinien zu überprüfen. Datenschutzerklärung und wie es mit den Gesetzen des Landes, in dem die Kampagne läuft, vereinbar ist. Google beispielsweise hat eine umfangreiche Liste von Beschränkungen für personalisierte Werbung, unter die auch dynamische Displayanzeigen fallen. Auf noch größerer Ebene legt die Federal Trade Commission (FTC) die Regeln fest und Vorschriften für die Werbung in den USA.
Während die meisten Unternehmen dynamische Displayanzeigen nutzen können, hier sind einige Beispiele: Einschränkungen der Personalisierung Google implementiert:
- Werbung für Minderjährige. Laut US Children's Online Privater Schutz Nach dem COPPA-Gesetz dürfen Werbetreibende keine Personen unter 13 Jahren gezielt ansprechen. Googles Richtlinie erweitert diese Beschränkung auf Personen unter 18 Jahren.
- Sexuelle Inhalte. Anzeigen müssen die Präferenzen der Nutzer respektieren und dürfen nichts Sexuelles anzügliches zeigen.
- Alkohol. Sie können auf Google Anzeigen für Alkohol schalten, dürfen aber keine gesundheitlichen Vorteile suggerieren, nicht an Minderjährige richten und keinen unverantwortlichen Konsum jeglicher Art fördern.
- Copyrights Sie dürfen keine Werbung für urheberrechtlich geschützte Inhalte machen, zu deren Nutzung Sie nicht berechtigt sind.
- Gesundheitswesen und Medizin. Sofern Sie Ihre Dienste nicht bei Google zertifizieren lassen und nur an zugelassenen Standorten werben, dürfen Sie keine Anzeigen über Gesundheitsversorgung oder klinische Studien schalten.
- Finanzprodukte. Werbung für Privatkredite, Kreditumstrukturierungen oder Kreditsanierungsdienste ist auf Google nicht erlaubt.
So richten Sie dynamische Google-Displayanzeigen ein
- Sammeln Sie Ihre kreativen Ressourcen
- Erstellen Sie ein Google Ads-Konto
- Wählen Sie Ihr Kampagnenziel
- Navigieren Sie zur Anzeigekampagne
- Wählen Sie Ihre Kampagneneinstellungen aus
- Legen Sie Ihr Budget fest und geben Sie Ihr Gebot ab.
- Targeting hinzufügen
- Wählen Sie eine responsive Displayanzeige.
- Vorschau Ihrer Platzierungen
- Überprüfen und veröffentlichen Sie Ihre Kampagne
Durch das Erstellen von Displayanzeigen auf Google erhalten Sie Zugriff auf Google Display-NetzwerkDazu gehören Gmail, YouTube und mehr als zwei Millionen Partner-Websites. So richten Sie eine dynamische Display-Kampagne ein auf Google Ads:
1. Sammeln Sie Ihre kreativen Ressourcen
Du brauchst Schlagzeilen, ProduktbeschreibungBilder und Logos, die Google AI auf verschiedene Weise anordnet und dabei die Performance optimiert. Ausführliche Best Practices von Google finden Sie in der entsprechenden Dokumentation. HilfeseiteHier eine kurze Erläuterung der einzelnen Vermögenswerte:
- Überschriften und Text. Google empfiehlt die Verwendung eines klaren und einfachen Textes, der leicht verständlich ist. Ihr Text sollte außerdem mit jedem hochgeladenen Bild oder Video harmonieren.
- Bilder. Sie können bis zu 15 Bilder mit einer maximalen Größe von 5120 KB im horizontalen, quadratischen oder vertikalen Format hinzufügen.
- Videos. Videos sind optional und können hochgeladen oder von Ihrem YouTube-Konto importiert werden. Google empfiehlt für optimale Ergebnisse das Hoch- oder Querformat und eine Länge von ca. 30 Sekunden. Falls Sie keine Videos haben, generiert Google diese automatisch anhand der anderen Werbemittel Ihrer Kampagne.
2. Erstellen Sie ein Google Ads-Konto
Um mit Google Ads zu beginnen, benötigen Sie ein Konto, das Sie ganz einfach erstellen können. Gehen Sie zu Google Ads-Website und klicken Sie auf „Jetzt starten“.

Geben Sie Ihre Unternehmensinformationen ein, einschließlich Firmenname, Website und einer Beschreibung Ihrer Branche. Verknüpfen Sie weitere Konten wie Ihr YouTube-Kanal.

3. Wählen Sie Ihr Kampagnenziel
Google ermöglicht es Ihnen, aus verschiedenen Geschäftszielen auszuwählen, wie z. B. Käufe, Lead-Aufrufe, Seitenaufrufe und die Bewerbung Ihrer App. Leads generierenund Verkaufsabschlüsse. Sie können nur eine Option auswählen. Wählen Sie daher diejenige, die am besten zu Ihrem gewünschten Geschäftsergebnis passt. Klicken Sie auf „Weiter“, wenn Sie Ihre Auswahl getroffen haben.
Beachten Sie, dass "Markenbewusstsein" und "App-DownloadsNur diese Ziele führen zu einer Seite, auf der Sie eine Displaykampagne auswählen können. Bei allen anderen Zielen wählt Google standardmäßig eine „Maximale Leistung“-Kampagne aus. Sie müssen die Seite, auf der Sie eine Displaykampagne auswählen können, manuell aufrufen. Dies wird in Schritt vier beschrieben.

4. Navigieren Sie zur Displaykampagne.
Der Weg zur Seite, auf der Sie eine „Display“-Kampagne auswählen können, ist je nach gewähltem Ziel unterschiedlich.
Wenn Ihr Ziel nicht „Markenbekanntheit“ oder „App-Downloads“ ist, folgen Sie diesem Weg:
Wenn Sie eines dieser Ziele auswählen, gelangen Sie zur Seite „Suchthemen hinzufügen“. Dort müssen Sie manuell zu „Andere Kampagnentypen anzeigen“ navigieren, um auf Displaykampagnen zuzugreifen.

Sobald Sie auf „Andere Kampagnentypen anzeigen“ klicken, gelangen Sie zur Seite „Kampagne auswählen“, wo Sie „Anzeige“ auswählen können.

Wenn Sie als Ziel „Markenbekanntheit“ oder „App-Downloads“ ausgewählt haben, gelangen Sie automatisch zur Seite „Kampagne auswählen“, wo Sie „Display“ auswählen können. Anschließend können Sie auf „Weiter“ klicken.
5. Wählen Sie Ihre Kampagneneinstellungen aus.
Wählen Sie aus, wo Ihre Anzeigen geschaltet werden sollen, in welcher Sprache sie angezeigt werden sollen und ob Sie politische Anzeigen aus der Europäischen Union schalten, was Google abfragen muss.

6. Legen Sie Ihr Budget fest und geben Sie Ihr Gebot ab.
Ihr Google Ads-Budget Das Budget ist der Gesamtbetrag, den Sie für eine Kampagne bereitstellen möchten. Ein Gebot ist der Höchstbetrag, den Sie für bestimmte Aktionen zahlen möchten, wie zum Beispiel Kosten pro Klick (CPC). Google Ads legt empfohlene Gebotsstrategien fest, die Sie manuell anpassen können.

7. Targeting hinzufügen
Auf der Targeting-Seite gibt Google an, dass das Targeting automatisch optimiert wird. Sie haben jedoch die Möglichkeit, weitere Details hinzuzufügen, wie zum Beispiel ZielgruppensegmenteDemografische Daten, Keywords, Themen und Platzierungen. Diese Informationen helfen Ihnen, Ihre Kampagnen gezielt auszurichten. Google Ads-Kampagne um die richtigen Personen zu erreichen. Sie können diese Anpassungen auch für die spätere Verwendung speichern. Abschnitt Geschäftsdaten Ihres Google Ads-Kontos.

8. Wählen Sie eine responsive Displayanzeige.
Um alle vorbereiteten Werbemittel hochzuladen, klicken Sie auf „Neue Anzeige“. Anschließend werden Ihnen verschiedene Optionen zum Erstellen Ihrer Kampagne angezeigt: responsive Displayanzeigen, Displayanzeigen hochladen oder bestehende Anzeigen kopieren.
Klicken Sie auf „Responsive Display-Anzeige“. Googles HilfezentrumEine responsive Displayanzeige ist eine Anzeige, die „personalisierte Inhalte – einschließlich Anzeigen mit Produkten, die Nutzer bereits auf Ihrer Website oder in Ihrer App angesehen haben – aus einem von Ihnen hinzugefügten und kontrollierten Feed an Kunden ausspielt“. Kurz gesagt, es handelt sich um eine dynamische Displayanzeige.

Sie können nun alle Informationen und kreativen Elemente hinzufügen, die Sie in Schritt eins vorbereitet haben.

9. Vorschau Ihrer Platzierungen
Sie können die Anzeigenplatzierungen in der Vorschau ansehen, indem Sie die Displayanzeigen im Vorschaubereich rechts neben dem Bereich anklicken, in dem Sie Ihre Informationen und Werbemittel eingefügt haben. Google zeigt Ihnen zwar nicht jede einzelne Variante an, aber Sie erhalten einen guten Eindruck davon, ob Ihre Bilder und Texte in den verschiedenen Kombinationen harmonieren.
Wenn Sie bereit sind, klicken Sie auf „Weiter“.

10. Überprüfen und veröffentlichen Sie Ihre Kampagne.
Überprüfen Sie alle Informationen zu Ihrer Kampagne. Sie können Ihrer Kampagne auch einen Namen geben, um sie in Ihrem Google Ads-Profil leichter zu verwalten. Dasselbe gilt für die Anzeigengruppe, aus der die Kampagne besteht. Dies kann hilfreich sein, wenn Sie später eine dynamische Remarketing-Kampagne erstellen möchten.

Zum Schluss fügen Sie Ihre Zahlungsdetails hinzu, um Ihre Kampagne zu starten.

Häufig gestellte Fragen zu dynamischen Displayanzeigen
Was bedeutet dynamisch in der Werbung?
Dynamische Anzeigen werden automatisch anhand von Nutzerdaten und -verhalten personalisiert. Jeder Betrachter sieht eine für ihn relevanteste und überzeugendste Version der Anzeige, basierend auf seinen Suchanfragen, Klicks und gezeigten Interessen.
Was ist eine dynamische Displayanzeige?
Eine dynamische Displayanzeige ist ein Banner, ein Bild oder ein Video, dessen Inhalt und Botschaft automatisch personalisiert werden, basierend darauf, wie die Nutzer mit Ihrer Marke interagiert haben.
Worin besteht der Unterschied zwischen statischen und dynamischen Displayanzeigen?
Statische Anzeigen zeigen allen Nutzern dasselbe Bild und dieselbe Botschaft. Dynamische Anzeigen hingegen passen Bild und Text automatisch an das individuelle Verhalten und die Interessen jedes Nutzers an.


